Tiere-mit-uns
Tierpädagogik und heilpädagogisches Reiten


Über Uns

Ich, Bianca Kurz, bin seit 20 Jahren als Erzieherin in der stationären Jugendhilfe tätig. Während dieser Zeit absolvierte ich mehrere Weiterbildungen im Bereich der Gewaltprävention und der systemischen Arbeit. Eine dreijährige Zusatzausbildung zur Anti- Gewalt Trainerin schloss ich 2011 ab. Nach meiner Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin nahm ich unseren Hund des Öfteren mit auf den Arbeitsplatz und konnte die positive Wirkung des Tieres auf die jungen Menschen erleben. Seit 2012 leite ich eine sozialpädagogische Familienwohngruppe. Im Zuge dieser Arbeit hat sich die tiergestützte Pädagogik sehr stark in unserem Leben etabliert und wir entschlossen uns daher 2019 eine einjährige Zusatzqualifikation im Bereich der tiergestützten Pädagogik zu absolvieren. Themenschwerpunkte der Ausbildung waren: Mensch- Tier- Beziehung, Biophilie, Versicherung, Recht, Hygiene, Tierethik, Grenzbereiche der tiergestützten Förderung, Modulationsmodell, Bio-psychosoziale- Wirkung sowie Selbsterfahrungselemente.



Ich, Karsten Weber, arbeitete seit 2014 als staatlich anerkannter Erzieher im stationären Bereich mit psychisch beeinträchtigten Erwachsenen. Seit 2018 bin ich ebenfalls Vollzeit in der sozialpädagogischen Familienwohngruppe tätig. Ich besuchte Deeskalationsweiterbildungen und habe 2019 ebenfalls eine einjährige Zusatzqualifikation im Bereich der tiergestützten Pädagogik mit den gleichen Ausbildungsinhalten absolviert.








In unserer Familienwohngruppe gab es zu Beginn nur unseren Hund. 2014 entdeckte dann eines unserer Kinder während eines gemeinsamen Urlaubes bei Bekannten, die Hühner hielten, ein Ei und der tiefere Einstieg in die tiergestützte Pädagogik nahm seinen Lauf. Durch die Begeisterung der Kinder an dem Nutztier Huhn und der positiven und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten wurde für uns die Frage geklärt, was zuerst da war: Huhn oder Ei. Bei uns war es das Ei. Nach einem Projekt Hühnerstall bauen zogen die ersten Hühner auf einem 500qm großen Grundstück ein, welche wir mit unseren Kindern pflegten. Dabei sollte es nicht bleiben…

In den folgenden Jahren fanden Gänse, Enten, Wachteln, Puten, Hasen, Schafe und Pferde den Weg zu uns. Nicht alle Tierarten waren für uns und unsere Arbeit geeignet. So beschlossen wir, uns auf Puten, Hühner, Hasen, Schafe und Pferde festzulegen. Unsere Kinder profitieren sozial- und emotional so stark vom Einsatz der Tiere in der Arbeit, dass wir diese Möglichkeiten auch anderen Menschen zugänglich machen möchten.

Momentan absolvieren wir mit unserem Hund die Ausbildung zum Therapiebegleithundeteam.